Was bedeutet der Begriff

Was bedeutet der Begriff "langfristig" im Casino?

Bei Glücksspielen können Sie immer wieder feststellen, dass Experten sich auf eine scheinbar magische Zeitspanne beziehen, die als "langfristig" bezeichnet wird. Beispiele dafür sind etwa Sätze wie "langfristig haben Casinos immer einen gewissen Vorteil" oder "auf lange Sicht beträgt die Gewinnquote beim Spiel x". Allerdings wird niemals gesagt, wie lang die Zeitspanne ist, die als "langfristig" bezeichnet wird.

Beim Videopoker oder bei Spielautomaten geht es, rein statistisch betrachtet, um eine zufällige Auswahl von Stichproben. Das sogenannte Random Sampling wird von Wissenschaftlern regelmäßig genutzt, auch für Glücksspieler gelten die gleichen Formeln, die für diese Technik entwickelt wurden und mit denen sich der Begriff "langfristig" für das Spielen in einem Casino definieren lässt.  

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Die meisten Menschen verstehen den Begriff "langfristig" als Zeitraum, bei dem es zum Beispiel um Monate oder Jahre gehen kann. Allerdings ist das keine gute Beschreibung, wenn es um die Erklärung von "langfristig" von Spielen wie Videopoker oder Slots in einem Online Casino geht. Beim Glücksspiel hat Zeit schließlich nicht unbedingt etwas mit einem Zeitraum zu tun.

Das sollten wir mit Hilfe eines Beispiels erläutern: 

Wenn Sie an einem Slot aktiv sind, wird die Gewinnquote des Spiels berechnet, indem die Gewinne der Spieler durch die Einsätze geteilt werden, die diese für das Spielen vorgenommen haben. Wenn wir versuchen, den Begriff langfristig zu definieren, werden wir feststellen, dass die Formel bei mehr Einsätzen immer näher an die vom Hersteller vorgegebene Quote kommt. Diese wird berechnet man, indem man den Betrag, der für einen Einsatz auf alle möglichen Kombinationen nötig ist, durch die Summe teilt, die man mit diesen Kombinationen gewinnen kann.

Aber was geschieht, wenn kein Spieler an einem Slot aktiv ist?

Verändern sich dann die Werte, mit denen die Quote für Auszahlungen berechnet wird? Die Antwort ist nein. Natürlich läuft die Uhr weiter, allerdings wird kein Geld gesetzt, zugleich werden an dem Slot keine Gewinne erzielt. Das Spiel kommt dem "langfristigen" Wert, der von Experten angegeben wird, also nicht näher. Deshalb können wir feststellen, dass der Begriff nicht als ein bestimmter Zeitraum definiert werden kann.

Die einzige Art und Weise, auf die die Ergebnisse der Gewinnquote verändert werden können, ist, wenn ein Spieler bei dem Spiel aktiv ist. Der Begriff langfristig ist also in der Praxis ein Begriff, der sich auf die Anzahl der Spins bezieht, die bei einem Slot gespielt werden, oder auf die Anzahl der Hände, wenn es um ein Spiel wie Videopoker geht. Die lange Sicht ist also eine Zahl, und zwar nicht die Zeit, sondern die Zahl der Spins oder der Hände.

Entwickler von Online Slots nutzen die Formel, die für die Berechnung solcher Dinge entwickelt wurde, um die Volatilität für alle Spiele zu berechnen, die sie anbieten. Mit einem solchen Index kann man dann berechnen, wie hoch die Auszahlungsquoten bei einem bestimmten Slot nach einer gewissen Anzahl von Spins sind.

Mit Blick auf dieses sogenannte "Confidence Interval" ist die einzige Methode, bei der wir zu 100 Prozent sicher sein können, dass die Gewinnquote innerhalb des Intervalls liegen wird, alle möglichen Ausgänge zu berücksichtigen. Dabei spielt es keine Rolle, wie unwahrscheinlich diese Ergebnisse sind. Wenn man mit einer Sicherheit von 100 Prozent angeben will, wie hoch die Gewinne oder Verluste bei einem Slot nach 1000 Spins ausfallen, müsste man auch davon ausgehen, dass der Spieler bei allen 1000 Spins gewinnen oder verlieren könnte. Ob das wahrscheinlich ist, spielt bei der Berechnung zunächst einmal keine Rolle.


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Wir interessieren uns allerdings eher dafür, welche Ergebnisse sehr wahrscheinlich auftreten werden, deshalb gehen wir davon aus, dass uns eine Sicherheit von 90 Prozent ausreicht. Dieser Wert wird auch von den meisten Behörden verwendet, die für die Regulierung von Casinos zuständig sind und die ermitteln, ob Spiele korrekt und fair ablaufen. Dazu vergleichen sie die Einsätze, die bei einem Spiel vorgenommen wurden, mit den Gewinnen und vergleichen das Ergebnis mit den Werten, die vom Hersteller für das jeweilige Spiel nach der entsprechenden Anzahl von Spins oder Händen vorgegeben wurden. Wenn die Gewinnquote höher oder niedriger als dieser Wert ist, wird das Spiel genauer unter die Lupe genommen, um dafür zu sorgen, dass es richtig programmiert wurde. Bei Geräten in normalen Casinos kann es sein, dass ein Slot eine der Maschinen ist, die außerhalb des Intervalls liegen, schließlich liegt die Sicherheit für Ergebnisse innerhalb dieses Intervalls nur bei 90 Prozent.

Obwohl wir die Berechnungen, die für die Intervalle beim Videopoker genutzt werden nicht im Detail kennen, wissen die Manager von Casinos, wie hoch die Gewinne bei einer Variante von Videopoker sind, wenn man mit einer perfekten Strategie aktiv ist. Auch die Höhe der durchschnittlichen Gewinne bei einer normalen Strategie lassen sich berechnen. Bei der Variante 9/6 Jacks or Better kann die Auszahlungsquote zum Beispiel bei bis zu 99,5 Prozent liegen, allerdings liegt dieser Wert für den durchschnittlichen Spieler nur bei 95 Prozent. Es gibt also keinen Fehler bei dieser Variante, vielmehr hängt es von den Fähigkeiten des Spielers ab, wie hoch die eigenen Gewinne ausfallen werden. Casinos setzen darauf, dass nicht alle Spieler tatsächlich mit einer perfekten Strategie aktiv sind.

Beim Videopoker sollten Sie vier Aspekte beachten, die sich auf Ihre Gewinnquote auswirken:

  • die Auszahlungstabelle der Variante, die Sie spielen;
  • Ihre Strategie im Spiel und ob Sie überhaupt eine Strategie nutzen;
  • die Zahl der Hände, die Sie spielen;
  • Zufall oder Glück.

Mit Hilfe von Intervallen haben Spieler die Möglichkeit, genau zu sehen, wie sehr sich das Glück auf ihr Spiel und die Ergebnisse auswirken kann. Mit Hilfe dieser Werte sind Sie in der Lage zu bewerten, ob Sie sich auf die Suche nach einer komplexeren Strategie begeben sollten, die Ihnen höhere Gewinne verspricht.

Vor diesem Hintergrund ist es allerdings auch möglich, dass die Zahl der Hände, die Sie selbst jemals spielen, noch immer vom Zufall beeinflusst wird. Dieser kann eine stärkere Wirkung haben als die Änderung Ihrer Strategie. Mit Hilfe von Intervallen können Sie allerdings verschiedene Auszahlungstabellen vergleichen und feststellen, wie viele Hände Sie spielen müssen, bis der Effekt der Tabelle größer als der Zufallsfaktor ist.

Zu guter Letzt können Sie ein Confidence Interval auch nutzen, um zu berechnen, wie lange Sie spielen müssen, um "langfristig" aktiv zu sein. Wenn die Zahl der Spins bei einem Slot oder der Hände beim Videopoker zunimmt, nimmt der Umfang des Intervalls ab. Natürlich können Sie den Zufall bei Ihren Ergebnissen nicht komplett ausschließen. Wenn Sie mehr Hände spielen, wirkt sich dieser jedoch deutlich weniger aus. Wenn wir also davon ausgehen, dass "langfristig" bedeutet, wenn der Umfang des Intervalls bei weniger als einem Prozent liegt, dann können Sie einen Blick auf das Intervall werfen und herausfinden, wie viele Spins oder Hände Sie dafür spielen müssen.

Sie sollten darüber hinaus natürlich darauf achten, dass die Formel für das Intervall nicht ganz korrekt ist, wenn es um weniger als eine Million Spins oder Hände geht. Trotzdem ist der Wert ein guter Indikator für Glücksspielfans, die mehr darüber erfahren wollen, was langfristig eigentlich bedeutet.