Facebook und Glücksspiel

 

Ein Arbeitsessen und eine kleine Änderung im Regelwerk für Werbeanzeigen von Facebook haben die Gerüchteküche in der Onlinewelt ordentlich angeheizt. Diesen Gerüchten zufolge plant Facebook, schon bald auf seiner Plattform Onlineglücksspiele um richtiges Geld einzuführen.

Zu dem Essen hatte Facebook Kenner und Vertreter der Onlinespielindustrie eingeladen, darunter so prominente Namen Gamesys, PokerStars und 888. Angeblich soll ein erster Versuchsballon in Großbritannien gestartet werden und bei entsprechendem Erfolg auf andere Länder ausgeweitet werden.

 
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Als ein weiterer Hinweis gilt auch die Abkehr der sozialen Plattform von ihrer bisherigen strikten Politik, keine Werbung für Onlineglücksspiele zuzulassen. Während das soziale Netzwerk in den USA, wo Onlineglücksspiele vielerorts verboten sind, weiterhin an dem Verbot festhält, wurden die Regeln in anderen Ländern gelockert.

Weltweit hat Facebook über 800 Millionen Mitglieder, die zu 75 Prozent außerhalb der USA leben. Diese Nutzer können über Facebook auf mehr als sieben Millionen Angebote zugreifen, die von Drittanbietern auf der Plattform des sozialen Netzwerks, teils gratis und teils kostenpflichtig, zur Verfügung gestellt werden. Bezahlt wird derzeit über eine Art Gutscheinsystem, die sogenannten "Facebook-Credits". Die Gutscheine können über Kreditkarte, Paypal oder durch Zahlung per Handy erworben werden. Die Erlöse aus diesen Umsätzen teilt sich Facebook im Verhältnis von 30 zu 70 mit seinen Partnern – 70 Prozent gehen an die Entwickler, 30 Prozent behält Facebook. Über die Höhe dieser Einnahmen macht Facebook keine Angaben. Zynga Casino, ein Spieleentwickler, der auf Facebook Pokerspiele anbietet, gibt an, monatlich 30 Millionen Nutzer über das soziale Netzwerk zu erreichen. An einer Veränderung des Geschäftsmodells ist Zynga nicht interessiert. Man sei sehr zufrieden mit den Erlösen aus dem derzeitigen Format und habe keinerlei Pläne, in das Glücksspielgeschäft einzusteigen, so Lo Toney, Generaldirektor von Zynga Casino. Zynga Casino war allerdings bei dem Geschäftsessen in London auch nicht vertreten.

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Glaubt man den Gerüchten, geht es konkret um acht Lizenzen, die Facebook an acht verschiedene Anbieter vergeben möchte. Für die Umsetzung, die bereits für März 2012 geplant ist, soll eine größere Zahl von neuen Mitarbeitern eingestellt worden sein, um die noch vorhandenen Schwierigkeiten zu lösen. Insbesondere steht Facebook vor dem Problem, wie eine wirksame Methode aussehen könnte, die Altersangaben der Mitglieder zu verifizieren, oder wie der Zahlungsverkehr abgewickelt werden soll.

Bei Facebook gibt man sich zugeknöpft. Auf Nachfrage wurde lediglich mitgeteilt, dass man sich mit anderen Firmen über viele Ideen austauscht. Zukünftige Pläne und Spekulationen kommentiere man jedoch nicht.




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