Wollen Sie Hedging für Ihre Einsätze nutzen? Es lohnt sich nicht!

Wir versuchen immer, eine Methode zu finden, mit der Gewinne garantiert sind. Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man das auch bei Glücksspielen versucht. Viele Spieler akzeptieren sogar Auszahlungen, die unter dem Einsatz liegen, um einen Totalverlust zu vermeiden.

Es gibt durchaus Menschen, die die Aufregung lieben und die sich für Glücksspiele begeistern, die jedoch große Angst vor Verlusten haben. Wie schaffen wir es in solchen Fällen, trotzdem zu spielen? Wie genießen wir die Aufregung der Einsätze, ohne Verluste zu riskieren und mit maximalen Gewinnen? Das Hedging von Einsätzen ist eine Variante.

Das Hedging von Einsätzen bedeutet, dass Sie zusätzliche Einsätze platzieren, die sich von der Ausgangswette unterscheiden. Dadurch sorgen Sie für eine Situation, in der Sie auf jeden Fall einen Gewinn erzielen, unabhängig davon, ob der erste Einsatz erfolgreich ist oder nicht. Natürlich kann diese Methode zu Gewinnen führen, allerdings sind diese in der Regel deutlich niedriger als die Gewinne, die Sie erzielen können, wenn Sie einfach nur einen normalen Einsatz spielen. Sie müssen mit dem Gewinn schließlich auch die Verluste wieder ausgleichen, die Sie mit den anderen Einsätzen erzielen.

In Casinos können Sie oft Spieler finden, die auf das Hedging setzen. Während das bei Sportwetten durchaus sinnvoll sein kann, ist diese Variante bei Casinospielen fast immer eine schlechte Entscheidung.

Eines der häufigsten Szenarios ist das Akzeptieren eines Gewinns in der Höhe Ihres Einsatzes, wenn Sie einen Blackjack halten, während der Dealer ein Ass hält. Wenn Sie die Hand weiterspielen, können Sie das anderthalbfache Ihres Einsatzes gewinnen oder den Einsatz in die nächste Runde übertragen. Wenn Sie hingegen die Auszahlungen akzeptieren, gewinnen Sie nur diesen Betrag. Auf den ersten Blick klingt das zwar attraktiv, allerdings erzielen Sie damit auf lange Sicht nicht so hohe Gewinne wie es eigentlich möglich wäre. Das Hedging sorgt langfristig also für niedrigere Gewinne.

Hedging bei Einsätzen, wenn Sie Craps spielen, ist ebenfalls wenig sinnvoll. Wenn Spieler eine Glückssträhne haben, können Sie oft feststellen, dass diese auf jeden Punkt auf dem Tisch gesetzt haben. Dabei setzt der jeweilige Spieler auf “Any 7” als Versicherung gegen eventuelle Verluste. Natürlich ist das kein sinnvoller Einsatz, trotzdem platzieren Spieler ihre Wetten darauf. Diese Spieler gewinnen oder verlieren mit ihren Place-Einsätzen, zudem verlieren sie jedoch 16 Prozent der Einsätze, die sie auf lange Sicht auf die Sieben setzen.

Auch beim amerikanischen Roulette gibt es schlechte Einsätze. Sie können zum Beispiel auf die Kombination 1 bis 12 setzen und dann einen Betrag in gleicher Höhe auf 13 bis 24 setzen. Danach betreiben Sie Hedging, indem Sie auch noch zwei Euro auf die Doppelnull setzen. Dadurch erzielen Sie bei 68 Prozent der Runden einen Gewinn, allerdings liegen die Auszahlungen nur bei 54:20.

Grundsätzlich werden Sie immer dann, wenn Sie zwei gegenläufige Einsätze platzieren, einen Verlust erzielen, insgesamt sind Ihre Chancen daher nicht besonders groß.

Egal, für welches Spiel Sie sich entscheiden, Sie sollten nur einen Einsatz platzieren, mit dem Sie einen guten Gewinn erzielen können. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollten Sie diesen Einsatz nicht platzieren, das Hedging lohnt sich hingegen auf keinen Fall. Auf diese Weise sorgen Sie langfristig dafür, dass Ihre Gewinne höher ausfallen werden.