Keno und seine Chancen -

Lesen Sie, warum es nicht immer Sinn macht, alle Zahlen zu spielen

Keno

Die Gewinnchancen im Keno sind aufgrund der Masse der verschiedenen Spielvarianten – beim Keno sind das die Tickets – zwar insgesamt relativ schwer zu verstehen, doch ein paar einfache Richtlinien machen die ganze Angelegenheit gleich viel einfacher. Fangen wir einfach mal mit einem der größten Fehler an, die insbesondere neue Spieler gerne machen: Die Größe der Tickets.

Der Reiz am Spiel mit großen Tickets ist natürlich, dass am Ende des Tunnels ein gewaltiger Gewinn wartet. Was wäre, wenn wirklich alle acht oder zehn Zahlen auf meinem Ticket gezogen werden! Während dieser Spieler noch von seinem Gewinn träumt, kann derjenige Spieler, der sich mit drei oder vier Zahlen auf seinem Ticket begnügt, jedoch sehr viel öfter kleine Gewinne einfahren. Wenn beispielsweise zwei von drei Zahlen getroffen werden, bekommt man den Gewinn 1:1 wieder ausgezahlt. Davon wird man sicherlich nicht reich – und das soll man schließlich auch nicht, denn es handelt sich um ein Glücksspiel –, doch im Vergleich zu dem Spieler, der noch immer auf seinen 8-Zahlen-Monsterjackpot wartet, steht man doch schon besser dar. Für den Fall, dass doch einmal alle drei Zahlen getroffen werden, bekommt man gleich eine 16-fache Auszahlung spendiert. Die Chance für dieses Ereignis liegt übrigens bei 1,4%. In Spielen ausgedrückt bekommt man also etwa alle vier von 300 Spielen alle drei richtigen Ziffern gezeigt.

Aufmerksame Leser werden jetzt bereits etwas bemerkt haben. Wenn die Chance für drei Treffer auf einem 3er-Ticket bei doch sehr niedrigen 1,4% liegt – wo befindet sich denn dann der arme Teufel, der mit seinem 8er- oder 10er-Ticket die Bank sprengen will? Nun, wenn er zehn richtige Zahlen sehen möchte, darf er dabei auf eine Chance von 0,00005% hoffen. Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass er zuerst 230.000 Spiele absolvieren muss, bevor er einmal alle Zahlen trifft. Rein statistisch gesehen, wohlgemerkt. Es kann auch sein, dass er erst nach 500.000 Spielen sein Glück findet. Vielleicht passiert es aber auch schon in der zweiten Runde. Dennoch muss klar sein, dass das Spielen bei einem Einsatz von einigen Euro pro Runde und etwa 230.000 gespielten Runden nicht wirklich lukrativ sein kann.

Ein kleines Rechenbeispiel verdeutlicht das: Nehmen wir an, wir spielen 300 3er-Tickets in einem Jahr. Wie oben bereits erwähnt, würden wir davon vier Mal unseren kleinen Jackpot knacken – bei einem Einsatz von 1€ pro Runde und einer 16-fachen Auszahlungsquote würden wir daher 168€ gewinnen. Zwei von drei Zahlen würden wir 42-mal erwischen, was uns weitere 42€ einbringt. Insgesamt liegen wir dann bei 210€. 300€ beträgt unser gesamter Einsatz, womit wir immerhin 70% unseres Einsatzes wieder zurückgewonnen haben. 30% behält das Casino. Dieser Wert ist Standard bei allen Casinos dieser Welt. Würden sie weniger an Keno verdienen, könnten sie sich die Kosten für das Spiel selbst und etwaiges Personal auch gar nicht leisten.

Der 8er- und 10er-Ticket Spieler muss unterdessen etwas länger auf seinen Gewinn warten. Bei einer vergleichbaren Spielgeschwindigkeit von 300 Tickets im Jahr darf er nämlich etwa 766 Jahre warten, bevor er auch nur ein einziges Mal alle acht richtigen Nummern sieht. Die Alternative dazu wäre, sehr viel mehr Tickets zu spielen – was wiederum mehr Geld kostet.

Man kann Keno als reines Glücksspiel nicht kontrollieren, doch es ist möglich, sein Geld immerhin nicht völlig zum Fenster hinaus zu werfen. Ja, vielleicht knackt man den Jackpot mit einem 8er-Ticket beim ersten Versuch – doch die Chancen sind astronomisch klein.


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