Biologische Faktoren können die Spielsucht beeinflussen

Facebook und Glücksspiel

Regelmäßig wird das Glücksspiel von Medien als negativ bewertet und als Ursache für finanzielle Zusammenbrüche, zerrüttete Familien und zerstörte Lebensläufe. Ein solcher Standpunkt ist jedoch voreingenommen, unbegründet und überkritisch. Oft sind jedoch genau jene Autoren, die diese Inhalte verbreiten, regelmäßige Lottospieler oder beteiligen sich gelegentlich gar an Pferdewetten.

Die Presse zeichnet ebenso verantwortlich für die Übertreibung, Spielsüchtige als geistig zurückgebliebene, antisoziale Persönlichkeiten zu beschreiben, deren eigene Schuld es nur sein kann, in einen zerstörerischen Teufelskreis zu geraten. Wie auch bei anderen Themen bzw. Problemstellungen des Alltagslebens ist auch die Spielsucht und deren psychologischer Hintergrund komplexer als mancher denken mag. Einige Ursachen sind sogar biologisch zu erklären.

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Wenn Sie jemals ein Lotterielos gekauft, eine Bingo-Veranstaltung besucht oder in den Spielautomaten Ihrer örtlichen Gaststätte Münzen eingeworfen haben, haben Sie sich am Glücksspiel beteiligt, sind jedoch nicht süchtig. Sicherlich fragt man sich nun, warum sich bei den einen eine regelrechte Spielsucht entwickelt und warum sich andere dem regelmäßigen Spiel im Rahmen einer leichten Unterhaltung widmen können.

Gehirn Funktionen

Eine Studie der Washingtoner Universität im Jahre 2005 ergab, dass sich 80 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung regelmäßig am Glücksspiel beteiligen. Jedoch der Prozentsatz der Spielsüchtigen belief sich damals auf lediglich 1,8 Prozent. Warum konnte dies jedoch so der Fall sein? Forscher sind dieser Frage nachgegangen und konzentrierten sich in diesem Rahmen auf Eigenheiten in der menschlichen DNA.

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Wie die Universitätsforscher veröffentlichten, geht es hier um Dopamin, den "Botenstoff des Glücks". Dieser Neurotransmitter ist wesentlich daran beteiligt, die intensive Vorliebe zum Glücksspiel in manchen Personengruppen auszulösen. Diese Chemikalie hat mit allen Süchten zu tun; überhaupt mit jedem Gefühl der Zufriedenheit, die im Rahmen einer angenehmen Erfahrung entstehen. So auch bei einem Lotto- oder Bingogewinn oder bei jedem Ihrer bevorzugten Casino-Spiele. Diese Glückseuphorie bildet die Basis aller Süchte; ein solches "Gefühls-Hoch" wird wiederholt angestrebt. Bei nicht allen Menschen entwickelt sich eine Sucht nach einem beständigen Genussempfinden; die meisten haben dieses Bedürfnis unter Kontrolle. Doch bei einer Minderheit ist dies aus neurologischen Gründen nicht möglich. Genau an dieser Stelle ergeben sich Problemstellungen.

Dopamin

Wie die Forschungen des suchtwissenschaftlichen und pädagogischen Zentrums der Universität in Texas ergeben, ist es nicht unbedingt die vorhandene Menge des Dopamins im Körper eines Einzelnen, von der eine Sucht abhängt. Sondern: Bestimmte Personen bzw. Patienten leiden an der Unfähigkeit ihres Körpers, auf Dopaminausschüttungen überhaupt zu reagieren. Es ist dies vergleichbar mit Drogensüchtigen, die ihre Dosis ständig erhöhen müssen, um einen Rausch zu erleben. So empfinden Spielsüchtige immer wiederkehrend das Bedürfnis, ihre Spielintensität zu erhöhen, um jedoch dieselbe Gefühlsintensität wie davor zu empfinden. Menschen, deren Dopaminproduktion in einem exzessiven Rahmen stattfindet, neigen eher zu Suchtverhalten als dies bei anderen der Fall ist. Dies lässt sich nicht ohne (medizinische) Hilfe korrigieren. Somit trägt der Süchtige keine "Schuld" an seiner Sucht.

Sicherlich entwickeln nicht alle Menschen mit einem unausgewogenen Dopaminspiegel (Spiel-)Abhängigkeiten. Auch viele andere Faktoren können eine Spielabhängigkeit fördern oder unterdrücken. Dopamin trägt somit nur zu der Gesamtsituation bei, wenn auch in entscheidendem Maße. Direkt danach folgt natürlich die Lebens- und Alltagswelt des potentiell Süchtigen.

Wenn sie von Glücksspielen ferngehalten werden, entwickeln sie auch keine Sucht. Weiterhin können auch soziale Umstände eine Rolle spielen. Positive Erfahrungen hier verhindern die Entwicklung von Suchtkrankheiten. Sozialer Druck bzw. die entsprechende Stigmatisierung von Glücksspiel im Allgemeinen kann insbesondere im Rahmen von Religionsgemeinschaften dazu führen, dass Abhängigkeiten nicht entstehen können.

In anderen Fällen kann eine Charakterstärke es vermeiden, dass ein Mensch seiner Spielneigung nachgibt. Die immer wieder kehrende Besorgnis darüber, Geld zu verlieren oder einfach eine gehörige Portion gesunden Menschenverstandes kann hierbei der Unausgeglichenheit der Dopaminspiegel entgegenwirken. Wenn die persönliche Urteilskraft durch Streßsituationen oder persönliche Probleme vorübergehend beeinträchtigt ist, kann das Glücksspiel den Dopaminspiegel soweit erhöhen, dass negative Empfindungen aufgehoben werden. Hieraus kann sich natürlich potentiell Sucht entwickeln, die auch nach den "schlechten Zeiten" symptomatisch vorhanden bleibt.

Ist ein Dopaminspiegel in einem Menschen generell hoch angelegt, kann eine Spielsuchtgefahr grundsätzlich bestehen. Jedoch ist ein Auslöser notwendig, um die Entwicklung zu einem vollständig Spielsüchtigen zu begünstigen. Ein solches Maß ist bei denen noch nicht gegeben, die nur gelegentlich spielen und ihren Spielbedarf bewusst regulieren können. Letztere orientieren sich nicht an Gewinnausschüttungen, für sie lohnt sich die reine "Spielatmosphäre" als Zeitvertreib.

Was ist bei Spielsucht zu tun?

Wenn Sie den Eindruck gewinnen, dass Sie selbst oder nahe Angehörige eine Spielsucht entwickeln, ist professionelle Hilfe so schnell wie möglich angebracht. Viele Organisationen sind hier ansprechbar, kompetent und hilfsbereit, etwa "Gamblers Anonymous" oder "GamCare". Diese Vereinigungen sind dafür ausgestattet, gezielte und individuelle Hilfe zu leisten, um diesbezügliche Probleme lösen zu helfen.


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