Zusammenhang zwischen Wetten und Alkohol

Der Zusammenhang zwischen Wetten und Alkohol

Spielsucht und Alkoholabhängigkeit gehen oft Hand in Hand

Es klingt schon fast wie ein Klischee, aber irgendwie kommen wir an dem Thema nicht vorbei. Egal ob es das Glas Bier an der Slotmaschine, oder das Glas Champagner am Roulette Tisch ist: Alkohol und Wetten/Spielen ist keine gute Verbindung. Das heißt natürlich nicht, dass das für jeden gilt, aber es scheint doch eine unleugbare Verbindung zu geben, wenn ein schöner Zeitvertreib auf einmal in einem Chaos endet oder vielleicht sogar in Abhängigkeit (Spielsucht). Daher möchten wir uns in diesem Artikel dem Thema Alkohol und Spielen etwas genauer widmen und uns diese Verbindung anschauen. Wir hoffen, dass dieser Bericht unsere Spieler dazu motiviert verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen, sodass die Casino Spielerfahrung das bleibt, was sie sein soll: Positiv und spaßig.

Die Verbindung von Alkohol und Spielen erklärt

Mit der Zeit wurde deutlich, dass Spieler, die trinken, sich deutlich länger in Spielhallen aufhalten und in der Regel auch mehr verlieren. Das macht natürlich Sinn, denn man bedenkt, in welchen Sinne Alkohol Ihre Wahrnehmung beeinflusst: Sie fühlen sich gut und sind optimistisch. Sie sind gut gelaunt. Tatsächlich senkt Alkohol Ihre Hemmschwelle, die ansonsten dafür sorgen würde, dass Sie sich einen Einsatz vielleicht 2x überlegen, oder eben aussteigen, wenn Sie eine Pechsträhne haben. Daher liegt es im Interesse des Casinos Alkohol anzubieten, denn das Casino profitiert in der Regel davon. Oft ist der Alkohol besonders günstig und manchmal sogar umsonst. Das Casino kennt den Zusammenhang zwischen Alkohol und Spielsucht genau und versucht dies für sich zu nutzen.

(Ein Online Casino kann hierbei schon eine Hilfe sein. Sorgen Sie dann dafür, dass Sie keinen Alkohol zu Hause haben, wenn Sie online spielen.)

Es gibt jedoch weitere Aspekte, die zu der Verbindung von Spielmissbrauch und Alkohol beitragen. Alkohol kann eine Spielsucht nicht nur verschlimmern; Alkohol und Spiel ersetzen sich gegenseitig! Laut einer Studie des Royal College of Psychiatrists aus Wales gaben einer von 6 Befragten mit einer Alkohlsucht zu, auch spielsüchtig zu sein.

Manch einer mag sagen, dass der Ursprung einer Abhängig im Charakter eines Menschen liegt und es mag durchaus stimmen, dass bestimmte Menschen anfälliger für Abhängigkeiten sind als andere. Man denke da z.B. an Menschen mit schwierigem Hintergrund, Abhängigkeitsproblemen in der Familie, Probleme mit Selbstkontrolle, oder emotionaler Instabilität.

Wir hingegen glauben, dass der Schlüssel der Verbindung zwischen Alkohol und Spielsucht in etwas liegt, dass als Addiction Switching bezeichnet wird.


Spielsucht und Alkohol

Was ist Addiction Switching?

Addiction = Abhängigkeit

To switch = wechseln, transferieren

Es wurde bekannt, dass Menschen, die von einer bestimmten Abhängigkeit (z.B. durch Therapie) geheilt wurden, trotzdem anfälliger für eine andere Abhängigkeit waren. Eigentlich sollte man doch meinen, dass Menschen, die eine Abhängigkeit wie Alkohol besiegt haben, mehr Stamina aufgebaut haben und damit resistenter geworden sind. Dabei muss die zweite Abhängigkeit, die entsteht keine so gefährliche wie Spielsucht oder Alkohol sein. Es kann auch z.B. Essen oder Shoppen sein, denn in einer Abhängigkeit als solches geht es ja überhaupt gar nicht um die Sucht als solches, sondern und das Gefühl der Zufriedenheit, die es einem gibt: Man freut sich (kurz), wenn man sich neue Sachen kauft / man hat Spaß, wenn man spielt / Man ist gut drauf, wenn man trinkt etc.

Da sowohl Alkohol als auch Spielen ein Gefühl von Gewinn und Erfüllung geben können, wird es nun deutlich und klar, dass man diese daher auch gegeneinander austauschen kann, oder aber dass es viele Leute gibt, die beiden Abhängigkeiten erlegen sind, da sie ihnen das selbe Gefühl vermitteln.

Wenn geheilte Alkoholiker spielen, dann erinnert Sie das Hoch, das sie währenddessen erfahren, an das Hoch, das sie hatten, als sie noch tranken. Dieser Weg im Gehirn, der zu dem Gefühl des Vergnügens und Wohlbehagens führt, ist leider fest implementiert. Deshalb ist es bei Alkoholikern 3x so wahrscheinlich, dass sie eine Spielsucht entwickeln, wie bei Menschen ohne Abhängigkeiten.

Das Gehirn wird in dieser Situation versuchen, das gleiche Glücksgefühl oder High wiederherzustellen, das durch Dopamin freigesetzt wird.

Was ist Dopamin und was hat es mit Wetten zu tun?

Dopamin ist ein Neurotransmitter im Belohnungssystem unseres Nervensystems. Es macht uns glücklich und löst den Reiz aus, mehr davon fühlen zu wollen. Aufgrund des Dopamins fühlen wir ein Hoch und Begeisterung, wenn man z.B. ein Risiko eingeht. Dies kann in eine Spielabhängigkeit führen, wenn das Gehirn immer mehr des Dopamin Gefühls fordert um das Belohnungssystem zu stimulieren, was wiederum dazu führt, dass der Mensch mehr spielt und wettet, als er es sonst tun würde. Deshalb ist es überhaupt möglich eine Spielsucht oder Shoppingsucht o.ä. zu entwickeln, obwohl es sich hier nicht um Substanzen handelt, die man dem Körper zuführt (wie Alkohol und andere Drogen).

Studien haben gezeigt, dass die Gehirne von Alkoholikern mit der Zeit immer weniger auf Dopamin ansprechen. Das bedeutet, dass dieser Mensch nicht mehr das gleiche Gefühl hat wie ein Nicht-Alkoholiker nach 2 oder 3 Glas Bier, sondern dieses Gefühl erst viel später einsetzt. Das Resultat: Der Mensch trinkt mehr als er sollte.

Demnach ist es kein Wunder, dass die Hälfte der Mitglieder von Gamblers Anonymous zugeben, entweder ein Alkohol- oder ein Drogenproblem zu haben, und 35-63% der Individuen, die sich in Therapie für ihre Spielsucht befinden zusätzlich lebenslange probleme mit SUD haben. (SUD = Substance Use Disorder).

Was können Sie gegen Spielsucht tun?

Glücklicherweise ist Spielsucht heute ein bekanntes Problem und kein Tabu Thema mehr. Es ist bekannt, welchen negativen Einfluss eine Spielsucht auf das Sozialleben eines Individuums haben kann. Die lizensierten Casinos müssen daher den Richtlinien für Verantwortungsvolles Spielen folgen. Alle die Casinos, die Sie hier auf Casino Ratgeber finden, sind dementsprechend lizensiert. Diese Richtlinien beinhalten u.a. dass es die Möglichkeit eines Selbstausschlusses geben muss. Damit können sich Spieler selbst für einen bestimmten Zeitraum, oder auch auf Lebenszeit, sperren.

Einige Casinos bieten auch Selbsttests an um zu sehen, ob sie ein Risikokandidat für Spielsucht sind. Besser noch sind die Reality Checks. Hierbei tracked das Casino Ihr Spielverhalten und warnt Sie automatisch, sobald es exzessiv wird. Es zeigt Ihnen dann Ihre Gewinne und Verluste auf. So etwas bildlich vor Augen zu haben, kann oft schon sehr helfen.

Generell gibt es die Möglichkeit ein Einzahlungslimit zu setzen (täglich, wöchentlich, monatlich).  Diese Funktion ist in der Tat sehr effektiv, denn so können Sie sich von vornherein ein Limit setzen und sind nicht in der Lage dieses zu überschreiten. Wenn Sie ihr Wochen-Limit verspielt haben, können Sie bis zu nächsten Woche keine Einzahlung mehr tätigen.

Unibet z.B. hat alle diese Funktionen und außerdem eine Funktion, mit der Spieler sich von bestimmten Spielen ausschließen können. Dies ist sehr praktisch, denn vielleicht sind Sie bei Slotmaschinen unter Kontrolle, aber beim Poker verlieren Sie diese.

LeoVegas ist auch ganz oben mit dabei, wenn es um Verantwortungsvolles Spielen geht und hat LeoSafePlay, eine eigene Plattform, entwickelt. Hier erhalten Spieler mit einer Spielsucht Hilfe und Unterstützung, oder auch solche, die Freunde mit einer Spielsucht haben.

Tipps für Verantwortungsvolles Spielen:

Am Ende möchten wir Ihnen noch ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben, wie auch Sie verantwortungsvoller spielen/wetten können:

  1. Setzen Sie ein wöchentliches oder monatliches Budget und bleiben Sie dabei. Der Anfang mag hier schwer sein, aber es lohnt sich wirklich. Vor allem, wenn man nach ein paar Monaten zurückschaut und die Verbesserung im Spielverhalten sieht. Wenn Sie bei Ihrem Budget bleiben, können Sie stolz auf sich sein
  2. Nutzen Sie die Funktionen für Verantwortungsvolles Spielen der Online Casinos.
  3. Mischen Sie Ihr Spiel nicht mit Alkohol. Wir haben ausführlich erklärt, warum das keine gute Idee ist. Seien Sie ein Erwachsener und übernehmen Sie die Verantwortung!
  4. Achten Sie auf Ihre Emotionen. Lernen Sie, Ihre Emotionen besser zu erkennen und zu kontrollieren. Mindfulness ist eine Art dies zu lernen, aber Sie müssen kein Mediations-Guru werden, um damit Ihr Spielerleben zu erleichtern. Achten Sie einfach darauf, was sich in Ihrem Gehirn / in Ihren Gefühlen abspielen und lernen Sie abzuschätzen ob der Drang zu Spielen (oder zu trinken) in dem Moment Sinn macht.
  5. Spielen ist kein Fluchtweg aus anderen Problemen. Wenn nötig, suchen Sie sich professionelle Hilfe, wenn Sie Anzeichen von Depressionen, Angststörungen, Panikattacken, oder andere psychologische Probleme bei Ihnen erkennen. Greifen Sie deshalb nicht zum Alkohol oder zum Spiel um sich abzulenken. Holen Sie sich Hilfe und Ihnen wird es besser gehen.
  6. Erinnern Sie sich an den Zufallsgenerator. Glückssträhne / Pechsträhne hin oder her: Sie können Ihr Spiel nicht beeinflussen. Sie können keinen Gewinn von einem Spin erwarten, nur weil Sie gerade einen Flow haben, oder aber weil Sie ja gerade 10x verloren haben und irgendwann ein Gewinn kommen muss. Die Zufallsgeneratoren sind, wie der Name bereits sagt, völlig zufällig, und folgen keinem mathematischem Schema. Sie haben keinen Einfluss darauf, ob Sie gewinnen oder verlieren.

casinoratgeber.de