Das Risiko des Totalverlusts bei Online-Glücksspielen

Casinospieler gelten in der Regel als Liebhaber des Risikos. Egal, ob Sie vorsichtig spielen oder sich keine Gedanken über Ihre Einsätze machen, Sie müssen auf jeden Fall ein Guthaben nutzen und Einsätze vornehmen. Bei jedem einzelnen Einsatz gibt es das Risiko, dass Sie das komplette Geld verlieren.

Als Spieler ist es deshalb sehr wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, welche Beträge Sie im Casino einsetzen wollen und können. Mit anderen Worten: Sie sollten von vornherein wissen, welche Beträge Sie verlieren können. Anschließend können Sie sich dann darüber Gedanken machen, welche Art von Spieler Sie sind, indem Sie eine einfache Frage beantworten:

Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von eins bis zehn, dass Sie Ihr gesamtes Casino im Guthaben in einer Sitzung verspielen?

Auf diese Weise finden Sie heraus, ob Sie ein vorsichtiger Spieler sind oder ob Sie vor allem hohe Gewinne erzielen wollen.

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Ganz allgemein ordnen sich Gelegenheitsspieler auf der Skala höher als professionelle Glücksspieler ein. Das liegt daran, dass die meisten von uns nur kleine Beträge nutzen, etwa 20 Euro pro Woche. Dieses Geld können wir verlieren, da wir dafür viel Unterhaltung bekommen und zugleich die Chance auf einen riesigen Gewinn haben.

Für professionelle Spieler geht es hingegen darum, einen Gewinn zu erzielen. Das bedeutet, dass sie ständig Gewinne erzielen und ihr Guthaben schützen müssen. Das Risiko eines Totalverlusts muss deshalb so gering wie möglich sein.

Wie hoch ist das Risiko eines Totalverlusts?

Das Risiko eines Totalverlusts (Risk of Ruin oder kurz RoR) ist ein Begriff, den Sie vielleicht schon einmal in der Finanzwelt gehört haben, allerdings lässt er sich auch auf Glücksspiele anwenden. Dabei handelt es sich um einen statistischen Wert, der die Wahrscheinlichkeit beschreibt, mit der ein Spieler so viel Geld verliert, dass es sich nicht mehr lohnen würde, die Verluste wieder auszugleichen. Der RoR wird ganz allgemein als dezimaler Wert oder als Prozentsatz angegeben.

Um den RoR zu ermitteln, muss man die Wahrscheinlichkeit von Gewinnen und Verlusten sowie das vorgegebene Kapital (das Guthaben) kennen, mit dem gespielt wird. Außerdem müssen Sie die Varianz eines Spiels kennen, bei dem Sie aktiv sind, genau wie den Vorteil des Hauses und den erwarteten Gewinn. Darüber hinaus lohnt es sich, die Zahl der Hände oder der Spins zu kennen, die Sie in einer Sitzung spielen werden.

Wenn Sie den RoR mit Hilfe einer logarithmischen Funktion berechnen, kann es sein, dass die Mathematik für den durchschnittlichen Spieler zu kompliziert ist. Das bedeutet, dass die meisten Spieler einen automatischen RoR-Rechner nutzen, auch mit Hilfe einer Tabelle kann man diese Berechnung vornehmen. Sobald Sie den RoR-Wert berechnet haben, können Sie Ihre Ziele damit vergleichen und dafür sorgen, dass Ihr Guthaben nicht verbraucht wird.

Anwendung des Risk of Ruin bei Online-Glücksspielen

Eine Möglichkeit, um den RoR anzuwenden, ist die Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Gewinns. Wie wahrscheinlich ist es, diesen Wert zu erreichen, bevor Ihr Guthaben verbraucht ist, unabhängig von der Zahl der Spins oder der Hände, die Sie zuvor gespielt haben? In der Mehrzahl der Fälle kann diese Analyse dabei helfen, fehlerhafte Strategien für ein Spiel oder unrealistische Ziele zu zeigen.

Ein ambitionierter Roulettespieler kann beim europäischen Roulette zum Beispiel versuchen, sein Guthaben in Höhe von 1000 Euro zu verdoppeln, indem er pro Runde 50 Euro auf Rot oder Schwarz setzt. In diesem Fall zeigt die RoR-Tabelle, dass die Wahrscheinlichkeit eines kompletten Verlusts bei 91,5 Prozent liegt. Das Ziel ist also praktisch nicht erreichbar. Es wäre deutlich realistischer, einen einzigen Einsatz von 1000 Euro vorzunehmen. In diesem Fall liegt der RoR nur noch bei 52,6 Prozent. Diese Chance ist also fast mit einem Münzwurf vergleichbar, zudem ist die Chance in diesem Fall deutlich größer als im ersten Szenario.

Das Festlegen des Risikos eines Totalverlusts hilft Spielern auch dabei, sich auf bestimmte Ziele zu konzentrieren, um die Niveaus festzulegen, bei denen ihre Ziele unrealistisch werden. Dadurch kann man ebenfalls ermitteln, wann es sich lohnt, aufzugeben, um zumindest die bis dahin erzielten Gewinne zu sichern, außerdem kann man auf diese Weise die Strategien für Einsätze und Spiele anpassen. Einsätze mit geringen Wahrscheinlichkeiten und hohen Gewinnen werden dann eher selten genutzt, stattdessen werden Einsätze mit häufigeren Gewinnen bevorzugt.

Wie zuvor schon erwähnt wurde hilft der RoR Spielern auch dabei, ihr Guthaben zu sichern. Der Spieler aus dem Beispiel oben hat am Spiel vielleicht großen Spaß, sodass er nicht nur einen einzigen statt mehrere Einsätze vornehmen will. In diesem Fall sollte erwähnt werden, dass das Risiko eines Totalverlusts deutlich sinkt, während man das Guthaben verdoppeln will, wenn man sich auf weniger als 100 Runden beschränkt. Hier liegt das Risiko bei nur noch 7,5 Prozent. Wenn der Spieler Glück hat, erreicht er sein Ziel also, im anderen Fall ist der Verlust auf das Guthaben zum Start beschränkt.

Wenn man den Risk of Ruin ermittelt, kann es sein, dass die komplizierte Berechnung auf viele Spieler eher überflüssig wirkt. Wenn Sie allerdings vor allem auf langfristige Gewinne achten wollen und Unterhaltung nicht das wichtigste Ziel ist, dann sollten Sie sich auf jeden Fall einige Gedanken über Ihre Strategien und Ihre Einsätze machen.