Wahrscheinlichkeiten bei Glücksspielen – warum dieses Thema wichtig für Sie ist

Unabhängig davon, ob Sie in einem normalen Casino oder in einem Online-Casino spielen, Glücksspiele sind eine sehr unterhaltsame Beschäftigung für die Freizeit. Selbst für den Fall, dass Sie die Mathematik, die damit verbunden ist nicht verstehen, können Sie damit Spaß haben. Allerdings macht es noch viel mehr Spaß, wenn Sie die grundlegenden Aspekte verstehen, die bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Rolle spielen. Dadurch sind Sie schließlich in der Lage, die besten Einsätze zu ermitteln und schaffen es in der Regel, mehr Geld zu gewinnen. Und wer will das nicht?

Hier präsentieren wir Ihnen eine kurze Einführung in die Glücksspiel-Mathematik und beantworten die Frage, welche Rolle Wahrscheinlichkeiten im Casino spielen. Wenn Sie das nächste Mal spielen, kennen Sie diese Faktoren und sind in der Lage, Ihre Strategie entsprechend anzupassen.

Wahrscheinlichkeit

Wie der Begriff schon vermuten lässt, bezieht sich die Wahrscheinlichkeit auf die Chance, dass es in einer Situation zu einem bestimmten Ergebnis kommen wird. Bei Glücksspielen wird die Wahrscheinlichkeit auf verschiedene Weise angegeben, etwa als Prozentsatz oder als Quote. Auf jeden Fall geht es bei Wahrscheinlichkeiten um Zahlen zwischen 0 und 1.

Wenn ein Ereignis eine Wahrscheinlichkeit von 0 hat, dann bedeutet das, dass dieses Ereignis auf keinen Fall eintreten wird. Es ist also unmöglich. Im Spiel Craps, bei dem ein Würfel mit sechs Seiten genutzt wird, auf denen die Zahlen Eins bis Sechs zu lesen sind, ist die Wahrscheinlichkeit für Zahlen über Sechs genau 0. Wenn ein Ereignis eine Wahrscheinlichkeit von 1 hat, wird es auf jeden Fall eintreten. In diesem Beispiel liegt zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit dafür, eine Zahl zwischen Eins und Sechs zu werfen, bei 1.

Allerdings haben sich viele Spieler daran gewöhnt, dass die Wahrscheinlichkeit als Prozentsatz angegeben wird. Beim eben aufgeführten Beispiel liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zahl über Sechs gewürfelt wird, bei 0 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine Zahl zwischen Eins und Sechs werfen, liegt hingegen bei 100 Prozent.

Egal, welche Variante Sie bevorzugen – die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses lässt sich im Prinzip ganz leicht berechnen:

Die Anzahl der Varianten, bei denen das gewünschte Ereignis eintritt / alle möglichen Ergebnisse.

Um das ganz einfach an einem Beispiel zu erklären, können Sie die Wahrscheinlichkeit bei einem Münzwurf berechnen, bei dem die Münze auf der Zahl landen soll. Hier müssen Sie also die Gesamtzahl der Ergebnisse kennen, bei der die Münze auf der Zahl landet. Bei einer normalen Münze ist das 1. Die Berechnung sieht also so aus:

1 (Anzahl der Ergebnisse, bei denen die Münze auf der Zahl landet) / 2 (Gesamtzahl aller Ergebnisse: Kopf oder Zahl)

Daraus können wir ableiten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Münze auf der Zahl landet, bei 0,5 oder bei 50 Prozent liegt.

Quoten

Quoten beziehen sich auf die Chance, die Sie auf Gewinne haben, wenn Sie einen bestimmten Einsatz vornehmen. Im Prinzip ist das nur eine andere Ausdrucksweise für die Wahrscheinlichkeit, allerdings gibt es dabei mehrere Möglichkeiten, bei denen das gewünschte Ereignis nicht eintritt, ebenso gibt es mehrere Möglichkeiten dafür, dass es zu diesem Ereignis kommt.

Um diesen Punkt besser zu verstehen, nutzen wir wieder das Beispiel von Münzwurf und Würfel. Wenn Sie eine Münze werfen, liegt die Quote dafür, dass diese auf der Zahl landet, bei 1:1. Wenn Sie einen Würfel mit sechs Zahlen werfen und die Quote für die  Zahl Eins ermitteln wollen, dann gibt es fünf Ergebnisse, bei denen das nicht der Fall ist, aber nur ein richtiges Ergebnis. Die Quote liegt hier also bei 5:1. Das kann auch als Bruchzahl (1/6) oder als 0,1667 angegeben werden. Der Prozentwert beträgt 16,67 Prozent.

Warum Wahrscheinlichkeit und Quoten wichtig sind

Wenn Sie an Glücksspielen teilnehmen, haben Sie eine bestimmte Chance auf einen Gewinn. Wenn bei einem bestimmten Einsatz Quote und Wahrscheinlichkeit gleich sind, handelt es sich um einen "Even Money"-Einsatz. Langfristig werden Sie bei dieser Variante in der Hälfte aller Fälle gewinnen.

Wenn Sie also einen Euro einsetzen, um einen Euro bei einem Münzwurf zu gewinnen. nehmen Sie einen "Even Money"-Einsatz vor. Auf lange Sicht werden Sie bei diesem Einsatz weder gewinnen noch verlieren.

Wenn Sie allerdings einen Euro darauf setzen, dass die Münze auf Zahl landet und dabei die Chance haben, zwei Euro zu gewinnen, werden Sie auf lange Sicht viel Geld verdienen. Bei diesem Einsatz gewinnen Sie schließlich in der Hälfte aller Fälle zwei Euro, während Sie bei der anderen Hälfte nur einen Euro verlieren.

Leider bieten die meisten Casinos keine derart guten Einsätze an. In Casinos verdienen die Anbieter Geld, indem die Gewinne, die aufgrund der Quote und der Wahrscheinlichkeit berechnet werden, ein wenig zum Nachteil der Spieler ausgelegt werden.

Wenn ein Spieler also zum Beispiel fünf Euro für einen Even Money-Einsatz wie die Farbe Schwarz beim Roulette setzt, kann er dabei fünf Euro gewinnen, wenn die Kugel tatsächlich auf Schwarz landet. Wenn die Kugel hingegen auf Rot landet, verliert der Spieler fünf Euro. Das Geld ist auch verloren, wenn die Kugel auf der grünen Null landet.

Beim amerikanischen Roulette gibt es insgesamt 38 mögliche Ausgänge. 18 Zahlen sind allerdings nur Schwarz. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn beim Setzen auf Schwarz 18/38 oder 47,37 Prozent beträgt. Das bedeutet, dass das Casino einen kleinen Vorteil gegenüber dem Spieler hat. Das Casino gewinnt also in etwas mehr als der Hälfte der Fälle. Auf diese Weise sorgt das Casino dafür, dass es tatsächlich einen Gewinn erzielt.

Die Chance, bei einem Einsatz auf Schwarz zu gewinnen, liegt bei 20:18, da es insgesamt 20 falsche und 18 richtige Ausgänge gibt.

Je höher der Unterschied zwischen den Quoten bei Gewinnen und den Chancen, die man auf einen bestimmten Ausgang hat, desto höher ist der Vorteil des Casinos bei dem jeweiligen Einsatz.



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