Blackjack-Betrügereien

Wenn Sie gerne Blackjack spielen, dann haben Sie sicher schon das eine oder andere Buch gelesen, in denen es darum geht, wie Sie auf ganz legale Weise Ihre Chancen verbessern. Dazu zählen unter anderem Titel wie "Beat the Dealer" von Dr Edward O. Thorpe, der als erster Auto über das Kartenzählen geschrieben hat.

Vor der Veröffentlichung dieses Buchs vor mehr als 50 Jahren gab es viele Spieler, die versucht haben, im Blackjack gegen das Casino zu gewinnen, indem sie nach illegalen Tricks suchten. Allerdings haben es nur wenige Spieler geschafft, eine mathematisch sichere Blackjack-Strategie zu finden, mit der sie konstante Gewinne erzielen.

Früher war es beim Blackjack in Casinos in Las Vegas oder Reno schwierig, zu gewinnen. In den 30er und 40er Jahren lag der Hausvorteil oft bei mehr als fünf Prozent. Nicht nur die Spieler versuchten dabei mit illegalen Tricks, ihre Chancen zu verbessern, auch Dealer waren in dieser Zeit für Betrügereien verantwortlich. Unter anderem verteilten Sie auch dann noch Karten aus dem gleichen Kartenspiel, wenn alle Asse bereits vergeben waren, sodass Spieler keine Chance mehr auf einen echten Blackjack hatten.

Heute gibt es noch immer viele Betrügereien beim Blackjack, allerdings lassen sich viele davon leicht erkennen. Hier werfen wir einen Blick auf die besonders häufig genutzten Varianten.


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Markieren von Karten

Intelligente Spieler finden es in der Regel schnell heraus, wenn die Karten nicht richtig verteilt werden, deshalb erhöhen viele Spieler ihre Einsätze, wenn die Asse noch im Spiel sind. Alternativ nutzen sie schmutzige oder geknickte Karten, die noch im Spiel sind und sich leicht erkennen lassen.

In den 40er Jahren gab es in Las Vegas viele Spieler, die sich über die Nase rieben und das Fett von der Haut auf die Seiten von Zehnen und Assen strichen. Auf den ersten Blick war das schwer zu sehen, aber es war eine große Hilfe, wenn man wusste, worauf man achten musste.

Außerdem gab es Spieler wie "Lefty Larry", der den Dealern gerne Trinkgelder zukommen ließ. Außerdem bog er die Karten, damit er sie lesen konnte. Damit schaffte er es, dass der Dealer die Karten neu mischte oder dass er eine zusätzliche Hand erhielt, wenn er wusste, dass diese Hand mit einem Ass für ihn starten würde.

"Chicken George" war ein weiterer berühmter Spieler, der Karten markierte. Er aß beim Spielen in Reno immer frittiertes Hähnchen. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Verantwortlichen im Harold’s Club Casino merkten, dass er immer dann höhere Einsätze vornahm, wenn ein Kartenspiel nur noch kurze Zeit genutzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte der die Karten mit seinen fettigen Fingern schließlich schon markiert.

Bevor Sie über Betrug nachdenken, verbessern Sie bei diesem Spiel ihr strategisches Denken!

George Cannon entwickelte hingegen ein ausgeklügeltes System, bei dem er einen kleinen Fehler in der Herstellung von Spielkarten nutzte, um ein Vermögen zu gewinnen. Er trat in vielen Verkleidungen auf, besonders gerne sogar als Frau, dabei nutzte er die Fehler in den Markierungen auf der Rückseite der Spielkarten aus. So wusste er, welche Karten er als nächstes erhalten würde. Jahre später gab es ähnliche Beschwerden über den Pokerprofi Phil Ivey, der in zwei Casinos zwei sehr ähnliche Gewinne in Höhe von zehn Millionen US-Dollar erzielte – hat er sich vielleicht an den Tricks von George Cannon orientiert?

In jüngerer Vergangenheit gibt es praktisch keine Spieler mehr, die erfolgreich Karten markieren, da Casinos genau darauf achten und zudem zwei neue Techniken anwenden. Einerseits wird die Hälfte des Kartenspiels beim Mischen umgedreht, andererseits muss der Dealer mit seinem Zeigefinger die Vorderseite der Karten verdecken, damit keine Markierungen zu sehen sind. Außerdem müssen Dealer beim Blackjack mit einem einzigen Kartenspiel die Karten jetzt höher halten, damit die Teilnehmer das Spiel nicht sehen können, wenn sie sich entscheiden müssen, ob sie noch eine weitere Karte nehmen wollen.


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Asse steuern

Beim Blackjack erhalten Spieler eine Quote von 3:2 auf ihren Einsatz, wenn sie einen Blackjack auf der Hand halten. Es kann also ein großer Vorteil sein, wenn man weiß, wann man tatsächlich die entsprechenden Karten erhält. Beim Blackjack mit einem einzigen Kartenspiel kann es sein, dass Spieler eine ungewöhnliche Einkerbung an der Ecke eines Asses sehen. Auf diese Weise wissen sie vorher, ob und wann sie ein Ass erhalten.

Das hat dazu geführt, dass viele Spieler in Paaren arbeiten. Ein Partner knickt dabei die Ecke von mindestens einem Ass, danach wartet er darauf, bis er seine Karten aufgeben muss, wobei er eine einzelne Karte über dem Ass positioniert. Daraufhin legt der Dealer die erste Karte zur Seite, während der zweite Spieler das Ass erhält. Dadurch hat man eine Chance von 65 Prozent, einen Blackjack zu erhalten.


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Shuffle-Tracking

Genau wie das Zählen der Karten ist das sogenannte Shuffle-Tracking bei vielen Blackjack-Enthusiasten sehr beliebt. Bei Spielen mit einem einzigen Kartenspiel, aber auch bei bestimmten Varianten mit mehreren Kartenspielen, lassen sich Karten recht genau vorhersagen, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Shuffle-Tracking ist bei Spielen, in denen eine spezielle Maschine zum Einsatz kommt, nicht möglich. Allerdings erlauben es einige automatische Maschinen, die zum Mischen genutzt werden, ebenso wie einige Dealer den Spielern, die Reihenfolge der Karten zu erkennen und sich zu merken, wo sich die Asse befinden.

Das berühmte Blackjackteam des MIT hat sowohl das Zählen der Karten als auch Shuffle-Tracking genutzt, um Gewinne zu erzielen. Natürlich gefallen den Verantwortlichen in Casinos beide Methoden nicht. Deshalb werden Sie gebeten, das Casino zu verlassen, wenn der Verdacht besteht, dass Sie eine dieser Alternativen nutzen.


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Sind diese Methoden legal?

Die Antwort ist einfach: Betrug ist illegal, Kartenzählen und Shuffle-Tracking sind hingegen nur nicht gern gesehen. Natürlich versuchen Casinos alles, um Betrügereien vorzubeugen. Dazu zählt Überwachung aller Spieler mit Hilfe von Kameras. Wenn Sie beim Markieren von Karten oder beim Verfolgen von Assen beobachtet werden, müssen Sie in der Regel das Casino verlassen. Häufig werden dann auch andere Casinos über diese Praktiken informiert, zudem wird Ihr Foto weitergegeben, sodass Sie dort ebenfalls keinen Zutritt haben. In den USA kann auch das State Gaming Control Board benachrichtigt werden, sodass Sie bei eventuellen Betrügereien dort sogar angeklagt werden können.


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