Die Wahrheit über verbreitete Annahmen zu Comps bei Slots

Es gibt viele Annahmen zu den sogenannten Comps in Casinos, vor allem zu denen, die sich auf Online-Spielautomaten beziehen. Einige davon haben Sie sicher auch schon einmal gehört, etwa die Annahme, dass die Nutzung Ihrer Clubkarte beim Spielen für eine geringere Auszahlungsquote sorgt.

Auf den ersten Blick wirken viele dieser Annahmen harmlos, allerdings können sie teuer werden. Wenn Sie Ihre Comps maximieren wollen, lohnt es sich also, sich über die Tatsachen zu informieren.

Hier werfen wir einen Blick auf die besonders oft geäußerten Annahmen zu Comps und Auszahlungen bei Online-Slots.

Sie müssen nur spielen ‐ Ihre Comps erhalten Sie automatisch

Viele Einsteiger glauben, dass die Angestellten eines Casinos ständig herumlaufen und Spieler suchen, die sich für ein Kundenprogramm anmelden sollten, um Belohnungen zu erhalten. In Wirklichkeit ist das jedoch nur so, wenn Sie einen großen Jackpot gewinnen oder für lange Zeit mit den höchsten Einsätzen an Slots spielen, andernfalls dürften Sie kaum auffallen.

Statt darauf zu warten, dass ein Mitarbeiter zu Ihnen kommen, sollten Sie im Casino danach fragen, wo Sie sich für ein Programm wie M Life in den MGM Resorts oder Total Rewards von Caesars Entertainment anmelden können. Sobald Sie Mitglied sind, sollten Sie dieses Programm bei jedem Spiel nutzen, sodass Sie möglichst viele Punkte sammeln, was wiederum zu besseren Comps führt. Wenn Sie sich die Arbeit nicht machen wollen, sollten Sie bei Online-Casinos bleiben, wo Sie automatisch Mitglied im jeweiligen Kundenprogramm werden, wenn Sie sich anmelden, eine Einzahlung vornehmen und spielen. Sie erhalten also schon für den ersten Einsatz Punkte.

Halten Sie Ihr Budget zusammen in Vegas und spielen Sie mit Münzwerten, die zu Ihnen passen.

Slots zahlen weniger aus, wenn Sie eine Kundenkarte nutzen

Dieser Mythos ist der vielleicht am weitesten verbreitete überhaupt, wenn es um Spielautomaten und Comps geht. Dahinter steckt die Überzeugung einiger Spieler, die davon ausgehen, dass das Spiel die Summen, die Spieler gewinnen können, reduziert, wenn diese auch noch Comps erhalten. Schließlich muss das Casino dafür ebenfalls einen gewissen Betrag einrechnen.

In Wahrheit sind die Auszahlungsquoten bei Spielautomaten allerdings niedriger als bei vielen anderen Spielen im Casino, deshalb verdienen Casinos auch dann noch gutes Geld, wenn sie die Spieler, die Mitglied in einem Kundenprogramm sind, für ihre Einsätze belohnen. Das bedeutet, dass es für Casinos absolut keinen Grund gibt, die Maschinen so zu programmieren, dass die Quoten niedriger sind, wenn eine Kundenkarte genutzt wird. Außerdem ist es für Casinos illegal, Automaten so zu programmieren. Wenn sie dabei erwischt werden, würde sich das sehr negativ auf den Ruf auswirken, was wiederum zu hohen Verlusten führen würde. Alles in allem kann man also davon ausgehen, dass dieser Mythos ein kompletter Irrglaube ist.

MGM Clubkarte

Theoretische Gewinne sind fair

Comps bei Spielautomaten werden auf der Grundlage der theoretischen Gewinne vergeben, da die meisten Casinos davon ausgehen, dass dies die fairste Variante für die Verteilung ist. Das bedeutet, dass Spieler, die theoretische Einsätze in einem Casino vornehmen, dafür belohnt werden.

Wenn Sie also Einsätze im Wert von 1000 Euro in einem Casinospiel mit einer Auszahlungsquote von 90 Prozent vornehmen, erhalten Sie mehr Comps als ein Spieler, der 1000 Euro auf einen Slot mit einer Auszahlungsquote von 94 Prozent setzt. Die Frage ist, was passiert, wenn Sie ein Guthaben von 200 Euro haben und nur insgesamt 400 Euro setzen, bevor das Guthaben erschöpft ist, während ein anderer Spieler Einsätze im Wert von 1500 Euro mit einem Guthaben von 150 Euro vornimmt. Laut der meisten Casinos erhält der Spieler, der weniger eigenes Geld eingesetzt und an einem Slot mit besserer Auszahlungsquote gespielt hat, mehr Comps, da er mehr Glück hatte. Das klingt nicht besonders fair, zeigt aber, dass theoretische Gewinne nicht die beste Methode sind, um Comps zu verteilen.

Die Zeit, die Sie mit dem Spielen verbringen, wirkt sich auf die Comps aus

Dies ist ein weiteres oft gehörtes Vorurteil, an das viele Spieler glauben, da es sich relativ plausibel anhört. Das gilt vor allem, weil bei Tischspielen wie beim Blackjack die Dauer, die ein Spieler damit verbringt, ein wichtiger Faktor für die Vergabe von Comps ist. Der wichtigste Unterschied ist jedoch die Tatsache, dass es bei Tischspielen kein elektronisches System gibt, das genau messen kann, wie viele Einsätze ein Spieler vornimmt.

Mit der Clubkarte des Spielers können Spielautomaten jedoch die genauen Beträge, die ein Spieler setzt, verfolgen. Wenn Sie also langsam spielen, da Sie glauben, dass Sie bessere Belohnungen erhalten, wenn Sie mehr Zeit beim Spielen verbringen, sollten Sie damit aufhören, Ihre Zeit zu verschwenden. Wie bereits erwähnt werden bei Comps die theoretischen Gewinne genutzt, bei der Ihre gesamten Einsätze sowie die Auszahlungsquote des jeweiligen Slots für Ihre Comps entscheidend sind.

Slots-Spieler können in bestimmten Situationen langfristig profitieren

Einige Slots-Spieler werden Ihnen sagen, dass es ein perfektes Szenario gibt und dass man dieses tatsächlich identifizieren kann. Das ist der Fall, wenn Sie mit einem Slot spielen, der hohe Beträge auszahlt und bei dem es großzügige Comps gibt. Diese Spieler glauben auch daran, dass sie unter diesen Bedingungen langfristig Gewinne erzielen können.

In Wahrheit muss ein Casino allerdings einen großen Fehler begehen (der nur selten vorkommt), damit es zu einem solchen Szenario kommt. Casinos berechnen Comps mit mathematischen Formeln, die die Auszahlungsquote eines Automaten berücksichtigen. Dazu sind Casinos gezwungen, wenn sie Gewinne erzielen und weiterhin auf dem Markt bleiben wollen. Deshalb sollten Sie nicht mehr nach dem "Heiligen Gral" der Casinos suchen, sollten sich auf gute Unterhaltung mit Spielautomaten in einem Casino Ihrer Wahl freuen.


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