Wie funktioniert ein Zufallsgenerator?

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Bei einem Kartenspiel mit Freunden kann man sich sicher sein, dass die Karten nach dem Mischen doch sehr zufällig im Kartendeck verteilt sind. Niemand macht sich die Mühe, Karten irgendwie anzuordnen oder mitzuzählen, wenn man sowieso nur im Freundeskreis zählt. Doch wie sieht es in Casinos aus? Wer garantiert, dass die Maschinen und Programme in den Slotmaschinen und anderen Spielen tatsächlich zufällig funktionieren, und nicht etwa durch die Casinobetreiber zu den eigenen Gunsten beeinflusst werden?

Woher kommen zufällige Nummern?

Die Antwort auf diese Frage besteht aus drei Buchstaben: RNG. Diese englische Abkürzung steht für Random Number Generator. Übersetzt bedeutet das Zufallsgenerator. Er ist dafür verantwortlich, dass Nummern oder Ereignisse tatsächlich so zufällig ablaufen, wie es nach aktuellem Stand der Technik möglich ist. Die Funktionsweise dieser RNGs ist äußert kompliziert und ohne ausreichendes Hintergrundwissen in der Mathematik nur schwer zu verstehen. Aus diesem Grund wollen wir die Sachlage etwas vereinfacht darstellen.

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Stellen wir uns einfach eine Kette aus 60 Glühbirnen vor, die in einer langen Reihe nebeneinander geschaltet sind. Jede Sekunde leuchtet eine der Glühbirnen auf. Ein „Spieler“ darf nun einen Stopp-Button drücken, so dass die Kette bei einer bestimmten Glühbirne zum Stillstand kommt. Vielleicht ist gerade diese Birne mit einem Gewinn ausgezeichnet, vielleicht aber auch nicht. Dieses Prinzip kann man mit den allseits beliebten Slotmaschinen vergleichen. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass pro Minute nicht 60 Glühbirnen, sondern viele Zehntausend verschiedene Birnen an der Kette abgelaufen werden. So kann der Spieler die richtige Glühbirne unmöglich einfach abwarten. Einige wenige Glühbirnen sind mit Gewinnen versehen, der Rest verliert. Bei einer ausreichenden Anzahl Birnen ist das Abwarten der Jackpot-Birne unmöglich.

Winzige Gewinnchance

Dieses Beispiel vereinfacht die Funktionsweise eines RNG extrem. Schließlich arbeiten in den Slotmaschinen gleich mehrere Walzen, so dass gleich mehrere Glühbirnenketten gleichzeitig verarbeitet werden. Bei 10.000 Glühbirnen auf jeder Kette und fünf verschiedenen Ketten könnte die Slotmaschine beispielsweise nur dann den Jackpot ausschütten, wenn jede einzelne Kette auf genau einer bestimmten von den 10.000 möglichen Positionen zum Stillstand kommt. Die Chancen darauf sind astronomisch klein, was auch erklärt, warum der Jackpot nur sehr selten ausgeschüttet wird. Die anderen Glühbirnen hingegen versprechen trotzdem kleinere Gewinne, so dass der Spieler am Ende oft ein wenig Geld gewinnt – aber meistens mehr verliert. Das nennt man den Casinovorteil, der meist irgendwo in der Region um fünf bis zehn Prozent liegt. Das reicht bereits aus, um Slotmaschinen äußerst lukrativ für die Casinobetreiber zu machen.

Mathematik ermöglicht Fairplay

Um nun einmal von dem Beispiel der Glühbirnen wegzukommen – denn diese finden in der Praxis natürlich keine Anwendung –, soll es an dieser Stelle etwas konkreter werden. Woher bekommt eine Slotmaschine ihre Nummer? Dafür gibt es verschiedene Anwendungen, welche übrigens nicht nur auf Casinospiele beschränkt sind. Auch viele Computerprogramme, die etwas mit zufälligen Nummern zu tun haben, und die meisten Online-Spiele setzen auf eine Art eines RNG. Beispielsweise beziehen sie ihre zufällige Nummer aus der aktuellen Uhrzeit. Diese wird von der Slotmaschine zum Zeitpunkt des Drucks auf den Stopp-Button ausgelesen und dann mit anderen zufälligen Faktoren und Algorithmen kombiniert – möglicherweise die Zeit, die die Walzen bereits rotiert sind –, um schließlich eine zufällige Nummer zu erzeugen. Von diesen Nummern werden mehrere Milliarden pro Sekunde generiert, was es Spielern unmöglich macht, den Ausgang auf irgendeine Weise vorauszusehen. Das ist auch gut so, denn so wird es auch den Casinobetreibern unmöglich gemacht, das Stoppen der Walzen an einem bestimmten Punkt zu forcieren. Zusätzlich werden die Maschinen von den dafür zuständigen Behörden überwacht. Ein faires Spiel ist somit für beide Seiten möglich.

Fazit

Der Zufall ist wirklich zufällig – auch beim Glücksspiel. Man darf nicht den Fehler machen anzunehmen, dass ein Automat nach einer bestimmten Zeit einfach einen Gewinn ausspucken muss, nur weil man bereits seit längerer Zeit nichts gewonnen hat. Der Dreh der Walzen geschieht immer völlig unabhängig von vorherigen Spins. Sie beeinflussen sich nicht gegenseitig. Das sind Grundlagen in Statistik, die allerdings im Spielrausch leicht vergessen werden können. Gleichzeitig muss man sich stets daran erinnern, dass der Glücksfaktor eine ganz wesentliche Rolle spielt. Wenn eine Slotmaschine 1.000 mögliche Kombinationen bietet, müsste man nach 1.000 gespielten Spielen den Jackpot getroffen haben, oder? Statistisch gesehen schon, aber trotzdem kann es vielleicht noch 10.000 weitere Spins benötigen, bevor die Kasse klingelt. Vielleicht gewinnt man aber auch bereits nach einer Runde – der RNG macht’s möglich.

Als Gastspieler im online Casino zu sein, gibt einem erst einmal die Möglichkeit alles in Ruhe auszuprobieren!



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