Hausvorteil Roulette

Der Hausvorteil beim Roulette

Wenn es um Roulette geht, gibt es immer wieder Diskussionen darüber, wie hoch der Vorteil des Casinos genau ist und wie das Haus dafür sorgt, dass man als Spieler auf lange Sicht auf keinen Fall einen Gewinn erzielen kann. Der negative Erwartungswert liegt hier bei 2,7 Prozent, diesen Vorteil haben also alle Casinos, die das Spiel anbieten. Das bedeutet, dass es niemals auf einer Liste der besonders profitablen Casinospiele und -einsätze auftauchen wird.

Hier werfen wir einen Blick darauf, was genau der Hausvorteil für Spieler bedeutet. Außerdem betrachten wir die theoretische Aussage, dass der Vorteil des Hauses nicht geschlagen werden kann und diskutieren die Effekte, die das in der Praxis für Ihr Spiel hat.

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Das Konzept des Hausvorteils

Der wichtigste Punkt beim Vorteil des Hauses oder beim Erwartungswert (der gleiche Begriff für diesen Faktor) ist die Tatsache, dass ein Casino Geld verdienen muss, um im Geschäft zu bleiben. Aus diesem Grund gelten bei jedem Spiel bestimmte Regeln, die dem Casino einen Vorteil verschaffen, sodass es einen Gewinn erzielen kann.

In der Theorie ist der Vorteil das Geld, das das Casino behält, während der Rest in Form von Gewinnen an die Spieler zurückgegeben wird. Mit anderen Worten zahlt das Casino den Spielern ihre Einsätze abzüglich eines kleinen Prozentsatzes wieder zurück. Dieser Prozentsatz wird als Hausvorteil bezeichnet.

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Der Hausvorteil beim europäischen Roulette

Wenn wir die oben aufgeführte Definition nutzen und diese auf Roulette anwenden, dann sollten Sie daran denken, dass das Rad beim Roulette 37 Zahlen enthält. Das sind die Zahlen von 1 bis 36, die entweder Rot oder Schwarz sind, zudem gibt es die grüne Null. Die Null steht für den Hausvorteil. Sie ist nicht direkt der Hausvorteil, da Sie darauf setzen und Gewinne damit erzielen können, vielmehr ist es das Symbol dafür, dass das Casino die Oberhand hat. Das liegt daran, dass auf dem Rad 37 Zahlen zu finden sind, während Spieler nur Gewinne erhalten, die so berechnet wurden, als ob es lediglich 36 Zahlen gäbe. Das bedeutet, dass man für einen Gewinn 1/37 oder 2,7 Prozent weniger erhält.

Selbst wenn Sie Ihre Einsätze auf Rot oder Schwarz setzen und dafür einen Gewinn in Höhe des Einsatzes erhalten können, gibt es einen kleinen Nachteil. Schließlich gibt es 18 rote und 18 schwarze Zahlen sowie die grüne Null. Das bedeutet, dass Ihre Chancen bei 18/37 oder bei 48,7 Prozent liegen, nicht bei genau 50 Prozent. In diesem Fall müsste der Gewinn 102,7 Prozent der eingesetzten Summe betragen, in Wirklichkeit erhalten Sie jedoch nur 100 Prozent.

Wenn Sie auf eine einzelne Zahl setzen, liegen Ihre Chancen bei 1/37, also bei 2,7 Prozent. Das bedeutet, dass Ihr Gewinn das 36-Fache des eingesetzten Betrags sein sollte. Sie erhalten allerdings nur das 35-Fache, auch liegt ist der Unterschied beim Gewinn also bei 2,7 Prozent.

Aus diesen beiden Beispielen können Sie bereits ableiten, dass Casinos 2,7 Prozent weniger als eigentlich nötig auszahlen, dieser Überschuss geht an das Haus, das damit seine Kosten decken kann.

Die oben genannten Werte werden auch als durchschnittlicher Erwartungswert bezeichnet. Viele Menschen Roulette Onlineschließen daraus, dass es auf lange Sicht unmöglich ist, beim Roulette zu gewinnen. Diese Menschen gehen davon aus, dass es keine Rolle spielt, mit welcher Strategie ein Spieler beim Roulette aktiv ist, da man auf keinen Fall in der Lage ist, den Hausvorteil von 2,7 Prozent zu überwinden. Als Roulettespieler wird man deshalb 2,7 Prozent aller Einsätze verlieren, die man in seinem Leben vornimmt.

Allerdings ist dieses Argument nicht ganz korrekt, da hier ein zu großer Schwerpunkt auf die Wirkung des Hausvorteils gelegt wird. Natürlich gilt der Vorteil des Hauses immer, sodass der Spieler gegenüber dem Casino im Nachteil ist, allerdings wirkt sich das nicht so stark aus, wie Sie vielleicht glauben könnten. Es gäbe schließlich keinen Grund dafür, Roulette zu spielen, wenn Sie überhaupt keine Chance hätten.

Alles in allem ist es auf keinen Fall so, dass Spieler überhaupt keine Gewinne erzielen könnten, wenn sie Roulette spielen. Es handelt sich hier um ein zufälliges Spiel, niemand kann also im Voraus wissen, dass Sie auf jeden Fall verlieren werden. Wenn Sie die 2,7 Prozent als eine Art "Steuer" betrachten, würde diese Denkweise auch bedeuten, dass Sie keine Aktien kaufen sollten, schließlich fallen für jede einzelne Transaktion gewisse Kosten an.

Der sogenannte mathematische Ansatz, der oben bereits ausführlich besprochen wurde, enthält zudem keine Strategie, mit der Spieler eventuell aktiv sind. Das bedeutet, dass Sie sowohl zufällig eine Zahl auswählen oder auf der Grundlage einer Strategie Ihre Einsätze vornehmen können. Wenn Sie Dinge wie das Martingale-System mathematisch betrachten, dann ist das mit viel Arbeit verbunden, deshalb werden solche Strategie oft einfach ignoriert.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass einige Menschen blind auf die Erwartungswerte vertrauen, ohne dabei zu realisieren, dass diese stark von den theoretischen Werten abweichen können. Allerdings folgen diese Menschen oft auch der Vorgabe, dass jede Drehung des Rads ein unabhängiges Ereignis darstellt. Das bedeutet, dass keine bestimmten Zahlen fällig sind und das extreme Abweichungen vom Durchschnitt nach Tausenden von Drehungen ganz normal sind.

Denken Sie eine Minute lang darüber nach. Haben Sie schon einmal einen Roulettespieler getroffen, der genau die Summe verloren hat, die man auf der Grundlage seiner Einsätze und des Hausvorteils ausrechnen könnte? Die Mehrzahl der Spieler hat viel mehr Geld verloren, während einige Spieler deutlich weniger verloren haben. Jeder Spieler verwaltet sein Guthaben auch anders. Sollten wir uns also wirklich Gedanken darüber machen, wie das Ergebnis nach mehreren Millionen Drehs aussieht.

Wenn der Vorteil des Hauses also nicht allein über Gewinne und Verluste beim Roulette entscheidet, warum ist es das ein Spiel, bei dem es so schwer ist, einen Gewinn zu erzielen? Die Antwort darauf liegt bei der Varianz, also der Abweichung vom Durchschnitt. Das ist der Unterschied zwischen dem theoretischen Erwartungswert und den Ergebnissen im wahren Leben. Die Varianz ist für zehn bis 15 Prozent des Nachteils beim Roulette verantwortlich. Lassen Sie uns also einen Blick darauf werfen.

Abweichung vom Durchschnitt

Wenn es auf dem Rouletterad keine Null gäbe und wenn man den Vorteil des Hauses entfernen würde, dann würden Sie bei 100 Drehs theoretisch 50 rote und 50 schwarze Zahlen erhalten. Sie könnten also in 50 Prozent aller Fälle gewinnen. In Wirklichkeit bedeutet die Null jedoch, dass Sie nur in etwa 48 Prozent aller Drehs einen Gewinn erzielen, der Unterschied ist also sehr gering.

Allerdings gibt es ein weiteres Problem. Unabhängig davon, wie die theoretischen Vorhersagen aussehen, kann es in der Realität durchaus sein, dass Sie bei 100 Drehs nur 37 schwarze Zahlen sehen, sodass Ihre Gewinnquote bei 37 Prozent liegen würde. Das liegt an der Varianz, dadurch ist es so schwer, bei diesem Spiel zu gewinnen. Eine niedrige Gewinnquote wäre selbst dann möglich, wenn es gar keinen Hausvorteil und keine Null geben würde.

Während der Vorteil des Hauses also Realität ist, sodass Sie Gewinne erzielen, die 2,7 Prozent niedriger als eigentlich nötig sind, bedeutet das noch lange nicht, dass Sie mit der richtigen Strategie garantierte Gewinne erzielen können. Sie sollten sicher sein, dass Sie ein ausreichendes Guthaben haben, um die Auf- und Abschwünge überstehen zu können, die Sie aufgrund der Varianz ganz bestimmt erleben werden.

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